Wir Hanfpfoten stellen ja Aufklärung über Cannabidiol (CBD) immer an die vorderste Front. Ebenso wie bei herkömmlichen, meist chemischen Medikamenten auch, willst du sicher erst mal wissen, was du deinem Tier bzw. deinen Tieren überhaupt verabreichst. Natürlich kannst du lesen, dass wir ein unschädliches Produkt vertreiben, natürlich gewonnen und hergestellt, frei von Lösungsmitteln und Pestiziden, usw. Wenngleich diese Angaben der Wahrheit entsprechen und die Qualitätssicherung durch eigenen Anbau und die eigene Herstellung unserer Produkte lückenfrei gewährleistet ist, bleibt CBD an sich dennoch eine Substanz, die auch nicht gewünschte Effekte liefern kann. Entweder durch falsche Dosierung oder aber durch bekannte Nebenwirkungen. Wir widmen uns heute eben diesen Nebenwirkungen. Wie du mittlerweile weißt, wird CBD bei vielen Erkrankungen erfolgreich zur Therapie eingesetzt. Und die Wissenschaft schläft nicht in Bezug auf die Erforschung weiterer Anwendungsgebiete für das natürliche Extrakt aus der Hanfpflanze. Dabei werden häufig auch sehr hohe Dosierungen genutzt. Klar also, dass hier etwaige Nebenwirkungen als Erstes zum Vorschein kommen. Schauen wir uns also gemeinsam an, welche Nebenwirkungen bei der Verabreichung von CBD auftreten können.

Ist CBD wirklich frei von Nebenwirkungen?

Im Internet ist immer wiederzufinden, dass CBD keinerlei Nebenwirkungen hervorrufen würde. Ganz ohne wissenschaftliche Studien lässt sich sofort festhalten: das stimmt so nicht. Unter anderem ist nämlich bekannt, dass CBD die Produktion von Leberenzymen verringern kann, welche zur Metabolisierung von anderen Medikamenten gebraucht werden. Deshalb weisen wir dich auch immer wieder darauf hin, dass du den Einsatz von CBD im Vorfeld mit deinem Tierarzt abklärst. Auch können zu hohe Dosierungen von CBD zu Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit oder auch Durchfall führen. Deshalb haben wir dir auf unserer Webseite unseren CBD Kalkulator zur Verfügung gestellt, damit du ganz bequem die richtige Dosierung für dein Tier herausfinden kannst. So beugst du Überdosierungen und damit auch Nebenwirkungen vor. Nun gibt es aber noch mehr Berichte aus der Welt der Nebenwirkungen. Beispielsweise wurden in Brasilien Zebrafische mit ziemlich hohen Dosen CBD untersucht. Ziel war es die Leistung der Fische, als auch mögliche Nebenwirkungen zu erforschen. Die Studie ergab, dass regelmäßige Trainingseinheiten mit den Zebrafischen zwar mit weniger Angst verbunden waren, aber die Hirnleistung wohl abnahm. Herausgekommen war aber auch, dass Koffein diese verminderte Hirnleistung zum Teil aufhob. Wie erwähnt wurden die Fische ziemlich hohen Dosen ausgesetzt und demnach die Ergebnisse dieser Studie so nicht anwendbar auf den sachgemäßen Einsatz von CBD bei deinem Tier.

CBD Hanföl ist harmlos bei sachgemäßem Gebrauch

Bei sachgemäßer Anwendung und Verabreichung gilt CBD als harmlos. Das sieht auch die World Health Organisation (WHO) so! Ein Expertenkomitee veröffentlichte 2017 einen Report über Cannabidiol (https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf, 20/05/2019) und kam auf Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen zu der Schlussfolgerung, dass CBD bei normalem Gebrauch wenige bis keine Nebenwirkungen hervorruft. Eine entsprechende Metastudie ergab, dass CBD weder beim Menschen, noch beim Tier gesundheitliche Einschränkungen zur Folge habe. Die Verringerung der Leberenzyme bleibt davon unberührt und kommt nur als Nebenwirkung zum Tragen, wenn Medikamente verabreicht werden, die durch diese Enzyme metabolisiert werden müssen. Cannabidiol soll zudem keinen Einfluss auf Blutdruck, Herzfrequenz und andere physiologische Messwerte haben. Zumindest nicht direkt. Cannabidiol wirkt natürlich entspannend und dadurch werden diese Messwerte beeinflusst, allerdings wäre dies ebenfalls der Fall, wenn die Entspannung durch andere Maßnahmen eintreten würde.

Sonderfall: Schwangerschaften

Während der Schwangerschaft von Mensch und Tier sollte Vorsicht gelten. Auch in Hinblick auf die Verabreichung von CBD. Denn Forscher stellten fest, dass in Zellexperimenten das “Breast-Cancer-Resitance-Protein”, als auch das “P-Glykoprotein” durch die Einnahme von CBD beeinflusst wurden. Diese Proteine haben nachweislich einen Einfluss auf die Funktionsweise der Plazenta. Die Ergebnisse zeigen zwar nicht auf, inwieweit diese Funktionsweise der Plazenta beeinflusst wurde, aber deuten darauf hin, dass die Einnahme bzw. Verabreichung von CBD während der Schwangerschaft/Trächtigkeit ausbleiben sollte.

Fazit

Die Zebrafische in Brasilien waren durch Cannabidiol nicht in der Lage das regelmäßige Training durchzuhalten. Zumindest nicht ohne Koffein. Das unterstreicht den Fakt, dass bei einer Überdosierung von CBD Schläfrigkeit hervorgerufen werden könnte. Auch andere Nebenwirkungen kommen nur dann zum Tragen, wenn überdosiert wird. Verringerte Produktion von Leberenzymen bleibt demnach als einzige bekannte Nebenwirkung. Und auch hier brauchst du keine Angst haben, denn dein Tierarzt kann dich ordentlich beraten. Während der Schwangerschaft/Trächtigkeit sollte hingegen auf CBD verzichtet werden. Veränderte Proteinkonstellationen mit Einfluss auf die Funktionsweise der Plazenta klingt nach einem Risiko, das nicht eingegangen werden sollte. Am Ende steht also fest, dass CBD ein natürliches, sehr gut verträgliches und vor allem nahezu nebenwirkungsfreies Extrakt ist, das zum Wohl deines Tieres beiträgt.