Heute noch wird Hanf pauschal eine berauschende Wirkung zugesprochen. Oft schrecken viele Menschen daher vor dem Gebrauch von CBD Öl zurück, sobald sie erfahren, dass CBD aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Hanf ist jedoch eine der ältesten Nutz- und Heilpflanzen der Welt. Bereits vor 12.000 Jahren entdeckten Hochkulturen die Heilpflanze und auch Heilkundeexpertin Hildegard von Bingen baute in ihrem Kräutergarten Hanf an. Die Pflanze besitzt zahlreiche Inhaltsstoffe und verschiedene Cannabinoide. Da CBD-Produkten aus Hanfpflanzen heute im Fokus zahlreicher wissenschaftlicher Studien stehen und immer mehr Menschen CBD Öl als natürliche Alternative entdecken, ist es wichtig, den Unterschied zwischen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) zu verstehen. Wir von BergBlüten erklären dir in diesem Artikel, wie die Cannabinoide mit dem Körper zusammenspielen und wirken und so möglicherweise in der Lage sind, Symptome einer Vielzahl von Erkrankungen und Krankheiten zu lindern.

Was ist CBD?

Das am häufigsten vorkommende Cannabinoid ist CBD, dicht gefolgt von THC. In der chemischen Formel sind sich die beiden Stoffe sehr ähnlich, doch die Anordnung der Atome ist entscheidend. Daraus resultiert, dass CBD keine psychoaktive Wirkung hat. Ganz im Gegensatz zu THC, das den bekannten „Rausch“ auslöst.

Die Forschung rund um die Hanfpflanze hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dennoch stehen wir erst am Anfang der Entschlüsselung des Stoffes und es gibt noch eine Menge hinsichtlich der Wirkungen auf unterschiedliche Beschwerden zu entdecken. Das medizinische CBD ist daher heute das am meist erforschte Cannabinoid und wird mittlerweile in Zusammenhang mit positiven Eigenschaften auf eine Vielzahl von Symptomen und Krankheiten gebracht.

Unter anderem gewinnt CBD Beachtung als pflanzliche Alternative bei

  • Schmerzen und Entzündungen
  • Epilepsie
  • Depressionen und Angstzustände
  • Hyperaktivität
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Was ist THC?

Wer an Hanf denkt, stellt unweigerlich die Verbindung zu einem Rauschmittel her. Das liegt am THC als wichtigste psychotrope Verbindung in Cannabis. Dabei erzeugt Cannabinoid in der Interaktion mit unseren Cannabinoid-Rezeptoren, hier besonders mit den CB1-Rezeptoren, eine sofortige Stimulanz, beeinflusst und verändert damit stark Stimmung, Wahrnehmung, Schlaf und eine Vielzahl weiterer Funktionen.

Ohne jeden Zweifel genießt THC einen zweifelhaften Ruf, doch es zeigt sich auch ein medizinischer Nutzen. Bekannt ist, dass THC mehrere therapeutische Eigenschaften haben soll, und dass ohne Nebenwirkungen, wie das bei entsprechenden Arzneimitteln der Fall wäre. Darunter:

  • Chronische Schmerzen
  • Entzündungen
  • Verdauung
  • Multiple Sklerose
  • HIV/AIDS
  • Nebenwirkung der Chemotherapie wie Übelkeit und Erbrechen

Wie entsteht die Wirkung der Cannabinoide CBD und THC?

1992 wurde das Endocannabinoid-System (ECS) entdeckt und findet sich bei allen Wirbeltieren wieder. Das ECS produziert körpereigene Endocannabinoide, die dem Cannabinoiden aus der Hanfpflanze in ihrem Aufbau gleichen. Weil CBD und THC diese Endocannabinoide nachahmen können, sind sie in der Lage, mit unserem Körper in der gleichen Art und Weise zu interagieren. Man geht davon aus, dass das Endocannabinoid-System einen wesentlichen Einfluss auf unser Nervensystem hat und einen Gleichgewichtszustand im Körper herstellt, damit dieser seine Gesundheit aufrechterhalten kann. Dabei steht das ECS in Verdacht in unseren Zellen, in unserem Gewebe und in den physiologischen Systemen des Körpers optimale Bedingungen zu schaffen, damit dieser seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Im Umkehrschluss haben Krankheiten und Co. ein leichteres Spiel, sobald das ECS aus der Bahn gerät. Dabei sprechen Wissenschaftler von einem Endocannabinoidmangel-Syndrom.

Klinischer Endocannabinoidmangel

Der klinische Endocannabinoidmangel ist ein bekannter Begriff unter Wissenschaftlern, die in Betracht ziehen, dass das ECS einen noch größeren Einfluss auf unseren allgemeinen Gesundheitszustand hat als bisher angenommen. Sie sehen einen starken Zusammenhang zwischen einem Ungleichgewicht des ECS und zahlreichen Symptomen und Störungen. Mit dieser Tatsache geht auch einher, dass die pflanzliche Cannabinoide wie CBD und THC, heute immer mehr an therapeutischen Nutzen gewinnen. Diese docken an dieselben Rezeptoren wie unsere eigenen Endocannabinoide an und agieren hier wie Neurotransmitter. Damit würden Sie das Endocannabinoid-System wieder ins Gleichgewicht bringen und neuronale Signale wie beispielsweise Schmerzen direkt positiv beeinflussen.

Der Entourage-Effekt von CBD und THC

Neben CBD und THC besitzt die Hanfpflanze noch zahlreiche weitere Cannabinoide sowie andere wertvolle Inhaltsstoffe wie Terpene. Jeder einzelne Wirkstoff ist für sich genommen wertvoll, doch alle Wirkstoffe der Pflanze ergeben in ihrer Zusammensetzung ein einmaliges Profil, das einen positiven Gesamteffekt erzielt. Diese Synergie wird als „Entourage-Effekt“ bezeichnet. Wie wichtig das Zusammenspiel der verschiedenen Pflanzenstoffe ist, zeigt sich bei CBD und THC. CBD ist in der Lage, die psychoaktive Wirkung des THC zu senken und im selben Zuge seine eigenen positiven Eigenschaften freizusetzen.

Fazit zu CBD vs. THC

Es steht ausser Frage, dass eine Menge Mythen und irreführende Informationen über CBD und THC kursieren. Immer noch haftet Hanf und im speziellen auch CBD das Image eines Betäubungsmittels an. Doch gerade nicht-psychoaktive CBD-Produkte mit einem Gehalt von weniger als 1 % THC können einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit leisten, wie wir immer wieder von Kunden erfahren. Es gibt sogar wissenschaftliche Ansätze, die auf den ersten Blick vermuten lassen, dass der Entourage-Effekt noch deutlich mehr therapeutischen Nutzen haben könnte als gedacht. Die nächsten Jahre bleiben sicher spannend, doch bis dahin können Sie sich ab jetzt auf unsere hochwertigen und sicheren CBD Öle verlassen.