Naturliebhaber, die sich an kleinen heimeligen Orten zu Hause fühlen, jedoch trotzdem jeden Tag eine neue Beschäftigung suchen, finden hier einen Himmel auf Erden vor: Die Region „Pays du St. Bernhard“ besitzt zwei Seilbahngemeinschaften, die zusammen drei in der Grösse eher bescheidene Skigebiete betreiben, die vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zum Freerider alle Klassen von Skifahrern glücklich macht. Die Region rund um das Pay du St. Bernhard setzt sich aus den Dörfern La Foulie, Orsières, Champex-Lac, Vichières-Liddes, Bourg–St-Pierre sowie dem grossen St. Bernhard zusammen und bildet das Grenzgebiet zu Italien und zum Mont Blanc. Das Wahrzeichen der Region, der Bernhardiner-Hund Bari, ist weit verbreitet und wird in diverse Aktivitäten miteingebunden.

Das Angebot an Aktivitäten ist in der Region Pays du St. Bernhard praktisch nicht zu übertreffen. Für aktive und abenteuerlustige Gäste gibt es Eisbahnen, verschiedene Schlittelwege, ein Hallenbad, diverse Winterwanderungen, mehrere Schneeschuhtouren sowie das Eisklettern an natürlichen und künstlichen Eistürmen. Es gibt zudem viel Abwechslung für Freerider und diverse geführte Skitouren, die gebucht werden können. Speziell wird ausserdem das Heliskiing angeboten, bei dem man mit einem Helikopter auf einen Berg transportiert wird, welchen man danach im frischen Schnee herunterdonnern kann. Wer sich bisher noch nicht auf die Skier oder auf ein Snowboard gewagt hat oder mit Kindern in den Ferien ist, die Lust auf Schneesport haben, findet in der Region drei Schneesportschulen vor, die Privat- sowie Gruppenunterricht anbieten.
Sowohl im Sommer als auch im Winter bietet das Gebiet viele Möglichkeiten, sich zu vergnügen. Kletter- und wanderfreudige Menschen finden bis zu 40 Klettersteige sowie unzählige Wanderrouten vor. Kultur- und Museumfans werden ebenfalls nicht enttäuscht. Die Artilleriefestung von Commeire in Orsières ist eines von vielen Museen, die in der Region vorzufinden sind. Adrenalinjunkies, die den absoluten Kick suchen, können sich in einem Deltasegler-Gurtzeug liegend in die Leere bzw. in ein Seil fallen lassen und so das ultimative Gefühl der Freiheit erfahren.

Die hier erwähnten angebotenen Aktivitäten sind nur ein Bruchteil der Beschäftigungsmöglichkeiten, die in der Region Pays du St. Bernhard angeboten werden. Wer mehr erfahren will, findet alle Angebote auf der Internetseite unter https://www.saint-bernard.ch/de/.

Zahlen und Fakten:

  • 3 Skigebiete
  • 2 Seilrutschen auf über 2000 m
  • botanischer Alpengarten Flore-Alpe auf 1500 m
  • über 40 Klettergärten in 4 Zonen
  • 3 Reiserouten zum Canyoning
  • 3 Skischulen

Mit Benjamin Seppey haben wir einen Menschen gefunden, der Fan von unserem Produkt ZUYA ZERO ist und sich ausserordentlich gut in der Region rund um das Pays du St. Bernhard auskennt. Benjamin ist Musikstudent in Basel und jeweils im Winter Skilehrer in Champex-Lac. Er hat uns ein paar interessante Fragen bezüglich der Region, Umwelt und CBD beantwortet.

Was zeichnet dein Heimatskigebiet aus? Wie grenzt es sich von anderen Skigebieten ab?

Benjamin: Im Pay du St. Bernhard findet man drei verschiedene Gebiete vor, die sehr unterschiedlich sind. Man kann sehr flexibel sein und je nach Lust und Laune ganz verschiedenes Terrain befahren. Zudem gibt es eine Unmenge an verschiedenen Routen, die man zum Touren nutzen kann und man findet auch extrem schöne Freeride-Strecken in jedem der drei Gebiete. Was auch speziell ist: Die Orte, die das Pay du St. Bernhard bilden, sind alle sehr überschaubar und sehr bescheiden. Es kommt mir vor, als ob praktisch jeder jeden kennt und so kommt eine ganz spezielle, heimelige Stimmung auf.

Was machst du, um mit deinem Körper und mit der Natur im Einklang zu sein?

Benjamin: Ich verbringe oft Zeit in der Natur. An einem normalen Studientag verlasse ich gerne meine Wohnung in Basel und begebe mich an den Rhein, um die Stille zu geniessen und den Flow des Wassers zu beobachten. Vor allem abends versuche ich immer noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und zu geniessen. Man muss sich einfach auch oft die Zeit nehmen, nach draussen zu gehen und sich mit der Natur in Verbindung zu setzen. Meinen Körper halte ich mit regelmässigem Dehnen und oft auch mit Yoga fit.

Gibt es auch Touristen in deiner eher kleinen Region?

Benjamin: Touristen sind bei uns nicht das ganze Jahr präsent. Die Leute, die das Pay du St. Bernhard besuchen, sind oft aus der Schweiz, besonders aus den Kantonen Waadt, Fribourg oder Genf. In der Hochsaison gibt es auch ein paar Franzosen und vereinzelt ein paar Besucher aus anderen europäischen Ländern wie Italien oder Holland. Manchmal höre ich hier und da auch ein paar deutsche oder englische Worte.

Was wünschst du dir etwas mehr von Touristen/Leuten in deinem Skigebiet?

Benjamin: Nein, an den Touristen habe ich nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Ich finde es toll, dass sie sich auch für die kleinen Gebiete interessieren und nicht wie alle anderen die grossen Tourismusriesen wie Zermatt oder Verbier aufsuchen. Bei uns herrscht viel mehr Ruhe und Stille und so kommt eine ganz spezielle Atmosphäre auf, die jene Besucher wohl auch sehr schätzen. Die Touristen bringen auch ein wenig Leben in die kleinen, stillen Dörfer, was mir ebenfalls gefällt.

Hast du Respekt vor der Entwicklung des Klimas und dem Skifahren?

Benjamin: Respekt vor dem Klima habe ich ganz allgemein, nicht nur in Bezug auf das Skifahren. Ich denke aber, dass es schwer ist, die jetzige Lage genau einzuschätzen, da sich eigentlich jeder Winter ganz anders gestaltet. Die Geschwindigkeit der Veränderung des Klimas ist also nicht einfach vorauszusagen. Es ist klar, dass wir in einem negativen Trend sind. Wie lange der Wintertourismus noch betrieben werden kann, kann man so aber nicht sagen. Was man aber sagen kann: Wir müssen so schnell wie möglich anfangen zu handeln.

Was tust du persönlich, um dem Klimawandel entgegenzuwirken?

Benjamin: Ich finde es respektlos, wenn Leute Abfall in der Natur liegen lassen oder nicht richtig entsorgen. So lasse ich meinen Abfall nicht einfach liegen und ich nehme mir auch die Zeit, den Abfall richtig zu trennen. Zudem nutze ich so gut wie möglich den öffentlichen Verkehr. Falls dies nicht möglich sein sollte, organisiere ich mich mit meinen Freunden, sodass wir nicht unnötig viele Fahrzeuge brauchen. Ausserdem versuche ich, so gut es geht, lokale Produkte zu kaufen. Ich suche oft Märkte auf, anstatt meine Einkäufe in grossen Lebensmittelketten zu tätigen. Meiner Meinung nach kann jeder einen kleinen Teil dazu beitragen, um den Klimawandel in die richtige Richtung zu lenken.

Schon einmal CBD probiert?

Benjamin: Ich habe nach langen Tagen jeweils 3-4 Tropfen genommen und die Einnahme in meine Abendroutine integriert. Dadurch habe ich mich locker und entspannt gefühlt. Auch nach langen Sessions am Klavier sowie bei Verspannungen am ganzen Körper habe ich das CBD Öl zu mir genommen und ich kann sagen, dass es mir gefallen hat.

Was würdest du Touristen raten, die sich im „Freeriden“ ausprobieren wollen?

Benjamin: Gerade sehr unerfahrenen Gästen rate ich unbedingt, Touren mit einem Bergführer und in einer Gruppe zu absolvieren. Von erfahrenen Bergführern kann man viel lernen und es ist wichtig, dass man sich nicht selber unnötig in Gefahr bringt. Die Ausrüstung ist auch ein wichtiger Punkt: Man bringt sich selber extrem in Gefahr, wenn man sich auf Touren begibt, ohne richtig ausgerüstet zu sein. Dazu gehören Tools wie ein Lawinensuchgerät, welches man zu benutzen wissen sollte, eine Lawinenschaufel sowie eine Sonde, um allenfalls von Lawinen verschüttete Personen ausfindig zu machen.
Ausserdem muss man vor jeder Tour das Risiko und die Lawinengefahr checken, und zwar nicht nur die Stufe, sondern auch die Beschreibung des jeweiligen Berichts, welche man mit dem Profil abgleicht, das man gerne befahren möchte.
Was ich den Leuten auch immer wieder ans Herz zu legen versuche: Nur weil man irgendwo Spuren vorfindet, heisst das nicht, dass der jeweilige Ort sicher ist. Es kann sein, dass man an einem Hang zehn Spuren vorfindet, und bei der elften löst sich eine Lawine. Da muss man sehr aufpassen.

Siehst du irgendwelche Verbesserungsmöglichkeiten in deiner Region?

Benjamin: Ich würde mir in der Hochsaison mehr Verbindungen mit dem ÖV wünschen. Die meisten Besucher reisen mit dem Auto an, und die Parkmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Das Problem ist die etwas komplizierte Anreise mit dem ÖV, bei der man mehrere Male umsteigen muss. Eine Lösung wären vielleicht direkte Busse vom nächsten grossen Ort, in diesem Fall wäre dies Martinach. Ansonsten finde ich alles gut, so wie es jetzt ist. Die Leute, die sich um den Tourismus kümmern, sind alle sehr engagiert und geben sich extrem viel Mühe. Ich weiss das sehr zu schätzen.