Hast du eine Ahnung, wobei es sich bei Hanfnussöl oder auch Hanföl bzw. Hanfsamenöl genannt, genau handelt? Hanfnussöl ist das Trägeröl in unseren Produkten ZUYA HERO und Bergblüten Ursprung. Bei unserem Trägeröl handelt es sich neu um ein exklusives Schweizer Produkt, welches mit hohen Produktionsstandards via Kaltpressung hergestellt wird. Es wird nicht raffiniert und zudem stammen alle Inhaltsstoffe aus der Schweiz. Des Weiteren ist das Hanfnussöl für die neue etwas dunklere Farbe der Produkte ZUYA HERO und Bergblüten Ursprung verantwortlich. Die Unbekanntheit des Hanfnussöls ist verwunderlich, ist es doch ein absolut wertvolles Speiseöl, das sich durch ein ideales Fettsäureprofil kennzeichnet. Von grosser Bedeutung ist dabei das perfekte Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Zudem überzeugt der hohe Gehalt an Gamma-Linolen-Säure, schliesslich werden diesem entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt. Es handelt sich also um ein sehr spannendes Produkt mit absolutem Mehrwert, da es uns Menschen essenzielle Fettsäuren liefert, die für die Gesundheit, Leistung im Sport und im Alltag wichtig sind. Im Folgenden möchten wir dich über das kostbare Hanfnussöl detailliert aufklären und zeigen, wie du damit leckere Gerichte aufpeppen kannst.

Was ist Hanfnussöl?

Das Hanfnussöl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Dabei darf Hanfnussöl nicht mit CBD Öl verwechselt werden. CBD Öl enthält den Wirkstoff Cannabidiol, den du im Hanfnussöl nicht findest. Bei Hanfnussöl handelt es sich um ein Speiseöl, das hochwertige Fettsäuren enthält und auch als Trägeröl für CBD Extrakte eingesetzt wird. Die Herstellung erfolgt in einer schonenden Kaltpressung. Nur so bleiben das volle Aroma und die Wirkung erhalten.

Wie wird Hanfnussöl hergestellt?

Das Hanfnussöl wird durch eine Kaltpressung bei maximal 35 °C schonend aus den Hanfnuss gewonnen. Mit diesem Verfahren können wir garantieren, dass die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 erhalten bleiben und so die gesundheitlichen Vorteile, die du nachfolgend findest, entfalten können. Bei der Herstellung werden die Samen zerkleinert, gemahlen und anschliessend unter mechanischem Druck bei einer geringen Wärmezufuhr ausgepresst. Durch den minimalen Einsatz von Temperaturen und keinerlei weiteren Verarbeitungsprozesse bleiben alle gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wie Vitamine und Fettsäuren, vorhanden. Die qualitativ hochwertigen Öle haben einen intensiveren Eigengeschmack und sollten aufgrund der Naturbelassenheit schneller verzehrt werden, da auf eine künstliche Haltbarkeit verzichtet wird. Im Gegensatz dazu gibt es auch Speiseöle, die mit der Heisspressung entstehen. Dabei werden die Pflanzenbestandteile ebenso zerkleinert oder gemahlen und anschliessend bei hohen Temperaturen von bis zu 170 Grad zum Auspressen erhitzt. Anschliessend wird das Erzeugnis mit Lösungsmitteln wie Benzol oder Hexan extrahiert und nochmals auf bis zu 140 Grad erhitzt. Abschliessend erfolgt eine mehrstufige Raffination. Hierbei wird das Speiseöl unter erneuter Hitzezufuhr entsäuert, entfärbt und von unerwünschten Geruchs- und Geschmacksstoffen befreit. Damit werden jedoch auch sämtliche gesundheitlich wertvollen ungesättigten Fettsäuren, Vitamine, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffe und Eiweisse aus dem Speiseöl entfernt.

Welche Inhaltsstoffe finden sich in Hanfnussöl?

Hanfnussöl zeigt sich unter den Speiseölen als Spitzenreiter, was den Inhalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren im idealen Verhältnis betrifft. Rund 80% der essentiellen Fettsäuren, die du dem Körper täglich selbst zuführen musst, finden sich im Hanfnussöl. Das ist an sich noch nichts Besonderes, da es andere Öle gibt, die ähnliche Werte aufweisen. Jedoch findest du in keinem anderen Speiseöl das perfekte Verhältnis von 3:1 der mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 wie z. B. Alpha-Linolensäure und Omega-6 wie die Linolsäure. Auch Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Beta-Carotin und Chlorophyll reihen sich in die Liste der guten Inhaltsstoffe von Hanfnussöl ein.

Kleiner Exkurs: Warum ist das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren so wichtig?
Ein Überschuss an Omega-6 bzw. der Linolsäure kann dazu führen, dass Entzündungen im Körper begünstigt werden, wenn die Linolsäure im Körper zu Arachidonsäure umgewandelt wird. Ferner kann Alpha-Linolensäure, die viele positive Eigenschaften hat, nur dann vom Körper zu den langkettigen Fettsäuren EPA und DHA umgebaut werden, wenn Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in einem bestimmten Verhältnis zueinander vorliegen. Sind hingegen mehr Omega-6-Fettsäuren in einem Speiseöl zu finden, kann dieser Prozess blockiert werden. An dieser Stelle möchten wir festhalten: Enthält ein Öl nur 3x so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren, eignet es sich ideal für den menschlichen Körper – und genau das findest du in unserem Hanfnussöl.

Fettsäuren aus dem Hanfnussöl für eine gute Gesundheit

Was macht Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eigentlich so besonders und wertvoll für den Körper?

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind am Transport von Sauerstoff beteiligt, spielen bei der Bildung der Zellmembran eine Rolle und können Einfluss auf das hormonelle Gleichgewicht nehmen. Ferner wird Ihnen eine Beteiligung an der Regulation des Stoffwechsels nachgesagt. Zahlreiche Erfahrungsberichte zeigen eine lindernde Wirkung bei zahlreichen Beschwerden. Weitere Vorteile von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren:

  • Förderung der Konzentration und Aufmerksamkeit durch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.
  • Omega-3-Fettsäuren haben eine schützende Wirkung auf Gefässe und Nerven..
  • Ein funktionsfähiges Immunsystem profitiert von Omega-3-reichen, langkettigen Fettsäuren.
  • Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren wirkt immunmodulierend, nimmt also direkten Einfluss auf das Immunsystem.

Die Alpha-Linolensäure (kurz ALA, Omega 3) punktet mit folgenden gesundheitlichen Eigenschaften:

  • Alpha-Linolensäure (Omega 3) trägt zur mentalen und kognitiven Entwicklung bei.
  • Das Nervensystem wird durch Alpha-Linolensäure gestärkt.
  • ALA hilft die Blutfettwerte im Gleichgewicht zu halten.
  • Adern und Blutfettwerte werden mittels ALA vor Verstopfung geschützt.
  • Die Regulierung des LDL-Cholesterin-Spiegel und das LDL-Cholesterin kann durch ALA erfolgen.
  • ALA hilft den Triglycerid-Spiegel und die Triglyceride zu regulieren.[1]

Wann eignet sich Hanfnussöl?

Es zeigt sich aus unterschiedlichen Erfahrungsberichten, dass sich Hanfnussöl positiv auf

  • die Regenerationsfähigkeit
  • die Erhaltung des Immunsystems
  • die Gehirn- und Nervenfunktionen
  • Hautprobleme
  • die Heilung von Entzündungsprozessen
  • den Ausgleich von hormonellen Störungen
  • die Blutdruckwerte
  • die Senkung des Cholesterinspiegels

auswirken kann.

Wie wird Hanfnussöl eingenommen?

Bei Hanfnussöl handelt es sich um ein Speiseöl, das du unbedenklich in deine tägliche Ernährung einbauen kannst. Der Geschmack ist leicht nussig. Du kannst täglich 1-2 EL Hanfnussöl in deinen Smoothie oder dein Müsli geben. Wichtig ist nur, dass du das Hanfnussöl nicht erhitzt. Über einem Salat macht das Öl eine besonders gute Figur. Damit du ein bisschen Abwechslung in deine gesunde Küche bekommst, findest du nachfolgend drei leckere Rezepte mit Hanfnussöl.

Zum Frühstück: Leckere Smoothie-Bowl mit Hanfnussöl

Die Zutaten:

  • 1 1/2 Avocado
  • 1 grüner Apfel
  • 1 1/2 Bananen
  • 1/2 Mango
  • 1 Handvoll frischen Blattsalat oder Spinat
  • 3-4 Datteln
  • 2 EL Leinsamen
  • etwas Saft von einer halben Zitrone
  • 1 EL Hanfnussöl
  • 1 EL Kokosraspeln

Die Zubereitung:

  1. Halbiere die Avocado, entkerne, schäle und zerkleinere sie.
  2. Schneide nun den Apfel und die geschälte Mango sowie Banane ebenso klein. Lege von der Banane, der Mango und der Avocado einige Stück zur Seite.
  3. Füge alle Zutaten gemeinsam in den Mixer und püriere diese so lange, bis ein feines Püree entstanden ist.
  4. Verteile das Püree anschließend auf zwei Schalen und garniere diese mit den zurückgelegten Obststücken, den Leinsamen und den Kokosraspeln.

Zum Mittag: Kichererbsen Salat mit Hanfnussöl

Solltest du rohe Kichererbsen zubereiten, ist es zu empfehlen, diese am Tag vorher in Wasser einzuweichen.

Die Zutaten:

  • 100 g Kichererbsen
  • 1/4 Zwiebeln
  • 1/2 Gurke
  • 250 g Tomaten
  • 100 g Feta-Käse
  • 1 EL Hanfnussöl
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 EL Petersilie
  • ½ TL Zitronensaft

Die Zubereitung:

  1. Spüle die Kichererbsen gründlich ab und koche sie nach dem Einweichen für 30 bis 40 Minuten. Ohne Einweichen sollten diese mindestens 2 Stunden gegart werden. Wenn es schnell gehen soll, kannst du jedoch auch auf vorgekochte Kichererbsen im Glas oder der Konserve zurückgreifen.
  2. Schäle anschließend die Zwiebel und schneide diese klein. Gurke, Tomaten und Feta werden in Stücke geschnitten.
  3. Wasche die Petersilie und hacken sie.
  4. Gebe alles zusammen in eine große Schüssel.
  5. Verquirle für das Dressing das Hanfnussöl, Salz und Pfeffer.
  6. Kippe nach der Kochzeit die Kichererbsen ab und Menge sie unter das Gemüse.
  7. Verteile das Dressing darüber und vermenge den Salat nochmals gründlich.
    Ideal dazu passt frisches Naan Brot.

Zum Abendessen: Italienische Bruschetta mit Hanfnussöl

Die Zutaten:

  • 3 Fleischtomaten oder Strauchtomaten
  • 1-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Hanfnussöl
  • Frisches Ciabatta
  • ½ TL Tomatengewürzsalz

Die Zubereitung:

  1. Wasche, halbiere und würfele die Tomaten. Schneide anschließend den Knoblauch sehr klein und vermenge diesen mit den Tomatenstücken, 2 EL Hanfnussöl sowie 1/2 TL Tomatengewürzsalz.
  2. Stelle die Mischung für 2 Stunden im Kühlschrank kalt.
  3. Heize den Backofen auf 180-200 °C (Umluft) vor und nimm die Tomatenmischung aus dem Kühlschrank.
  4. Schneide das Ciabatta in ca. 1 cm dicke Scheiben und beträufele diese mit einigen Tropfen Hanfnussöl.
  5. Lege Backpapier auf ein Backofengitter, verteile die Scheiben auf den Rost und backe diese für 5-8 Minuten goldfarben.
  6. Hole das Brot aus dem Ofen, verteile die Scheiben auf einem Teller und gib auf jede Scheibe ca. 1 EL der Tomatenmischung. Fertig!

[1] Alle Angaben basieren auf dem Auszug aus der deutschen Liste nach Art. 13 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006