Interview mit dem Produktionsleiter Andreas Franzi der BergBlüten AG

Bei BergBlüten legen wir größten Wert auf die hohe Qualität unserer CBD-Produkte, ganz nach dem Motto: „effektiv, sicher und wirksam“. Um die gleichbleibende Qualität unserer Produkte zu gewährleisten, setzt sich unser Produktionsprozess aus verschiedenen Schritten zusammen. Zusätzlich achten wir bei der Produktion auf die größtmögliche Ressourcenschonung. Wir möchten euch heute einen Einblick in unsere Produktion vermitteln und haben Andreas Franzi, den Produktionsleiter der BergBlüten AG, rund um die Produktion von unserem hochwertigen Hanf für euch interviewt. Als echter Schweizer und mit seiner langjährigen Berufserfahrung weiß Andreas Franzi am Besten, worauf es beim Anbau von Hanf und der Produktion von sicheren CBD-Produkten ankommt. Bereits seit Generationen fühlt sich Franzis Familie mit der Natur verbunden, erst mit der Schönheit der Rose (Nydegger Rosen) und nun mit der heilenden Wirkung von CBD-Produkten. Hanfprodukte können vielseitig angewendet werden wie in der Medizin, der Kosmetik, als Genussmittel, in der Mode und vielen weiteren Anwendungsgebieten.

Interviewer: Was macht Hanf so vielseitig?

Andreas Franzi: Hanf wird bereits seit 5000 Jahren unter anderem als Heilpflanze verwendet. In den vergangenen Jahren ist es endlich gelungen CBD Hanf ohne psychoaktive und halluzinogene Wirkung aus der Hanfpflanze zu gewinnen. Auf der Welt gibt es mehrere hundert verschiedene Cannabinoide. Jede Sorte wird für einen individuellen Zweck verwendet und hat eine andere Anwendungsweise. Die Erforschung ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Wir bei BergBlüten möchten für unsere Kunden hochwertige und wirkungsvolle CBD-Produkte anbieten und machen deshalb Analysen mit Kundenfeedback, um im Folgenden die Cannabinoide der passenden Wirkung zuzuordnen.

Interviewer: Worauf kommt es bei der Hanfproduktion draussen auf dem Feld an?

Andreas Franzi: Gesunde Pflanzen, guter Boden, dass der Bauer die Pflanzen mit Wasser versorgt und den Boden rund um die Pflanzen pflegt.
Die Zusammenarbeit mit den Bauern ist der wichtigste Faktor. Wir kennen jedes Stückchen Erde von unseren Plantagen und wissen genau, wo sich die Pflanze wohl fühlt und die wirkungsvollsten Blüten entstehen.

Interviewer: Was ist bei der Aufzucht der Pflanzen zu beachten?

Andreas Franzi: Wir züchten die Mutterpflanzen selbst und gewinnen daraus Stecklinge, damit wir sicherstellen können, dass die richtige Sorte der Pflanzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Vitalität frühestens am 15. Mai in den Boden eingepflanzt wird. Bei BergBlüten setzen wir auf verschiedene Sorten, welche ein unterschiedliches Mass an Aufmerksamkeit und Pflege erfordern. Wir kennen die Geheimnisse erfolgreichen Anbaus und sind besonders geschickt in der Aktivierung der Samen! Dabei achten wir darauf, dass die Mutterpflanzen ihren Genpool im Inneren des Mutterraums haben und im Winter aktiviert werden müssen, damit im Frühjahr genug Stecklinge vorhanden sind.

Interviewer: Was ist beim Anbau bzgl. Stammbaum und Genpool zu beachten?

Andreas Franzi: Wichtig ist, dass Mutterpflanze in der Schweiz nicht mehr als 1 Prozent THC besitzt (Medizinalhanf), da diese sonst verboten ist. Somit haben unsere CBD-Produkte keine psychoaktive Wirkung. Für unsere Tierprodukte im EU-Markt verwenden wir nur zugelassene Hanfsorten aus dem EU-Katalog und bauen diese unter den nötigen Richtlinien an.

Interviewer: Wann ist die Erntezeit?

Andreas Franzi: Die Hanfpflanze wird geerntet, wenn sie reif ist, meist ab Mitte Oktober. Die Erntezeit ist im Herbst, je nach Sorte gibt es unterschiedliche Erntezeitpunkte. Ich erkenne dies an der Reife der Blüten und richte mich nach dem Stand des Mondes für rituelle Ernten. Zusätzlich beachten wir das Wetter und am Ende kommt es meistens auf die Intuition an. Irgendwann hat man es im Gefühl wann der beste Erntezeitpunkt ist und es die schönsten Blüten gibt. Hier in der Schweiz sind Hanfpflanzen z.B. früher reif, weil es hier ab November friert.

Interviewer: Wie groß ist die Bergblüten-Plantage? Wie viele Standorte gibt es? Und wo sind die Standorte?

Andreas Franzi: Die BergBlüten Plantage ist insgesamt ein bisschen größer als 2 Hektar. Wir haben zwei Standorte in der Schweiz: einen in Glarus an der Ziegelbrücke und einen in Wallis, Susten. Als Produktionsleiter bin ich für beide Standorte (Produktion, Extraktion, Lager, Verkauf, Management) zuständig. Natürlich hat man, wenn man mit der Natur arbeitet, auch immer Sorge vor Unwettern, die unsere Plantage gefährden könnten. Aus diesem Grund haben wir zwei Standorte und überlegen uns in der Zukunft ein Glasgewächshaus zu bauen.

Interviewer: Gibt es besondere Verfahren, die ihr anwendet, um nachhaltig zu arbeiten?

Andreas Franzi: Wir arbeiten bei allen Schritten vom Samen über die handverlesenen Blüten bis hin zum fertigen CBD-Produkt nachhaltig. Dafür haben wir uns selbst Richtlinien auferlegt. Bereits vor dem Einpflanzen prüft ein externes Labor, dass unsere Böden gesund sind und keine Schwermetalle oder Pestizide unsere Produkte verunreinigen könnten. Bei der Weiterverarbeitung nutzen wir das 3-Berg-Verfahren. Bei dem Verfahren werden die von Hand geernteten Hanfblüten mit Hilfe von Ultraschall aufgebrochen. So können die Cannabinoide, Terpene und weitere Wirkstoffe extrahiert werden. Dieses Roh-Extrakt lassen wir ruhen und filtrieren anschließend die Pflanzenfasern ab. Im nächsten Schritt wird das Extrakt durch Verdampfen konzentriert. Das CBD kann seine Wirkung nur durch das Erhitzen entfalten, hierbei kann bei falscher Wärme Dosierung das Wirkstoffprofil beschädigt werden. Um das aktive und sichere Bergblüten Extrakt zu gewinnen, achten wir genau auf jeden einzelnen Schritt und lassen das Extrakt auf seine Wirksamkeit überprüfen, um unseren Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität unseres Bergblüten CBD Extraktes zu garantieren. Genauer lassen wir die CBD-Werte der verschiedenen CBD-Öle regelmäßig von externen Laboren überprüfen.

Interviewer: Wer kümmert sich um die Pflanzen?

Andreas Franzi: Ein Mitarbeiter ist für die Extraktion zuständig. Dazu kommt die Arbeit auf dem Feld. Der Bauer übernimmt den Anbau der Pflanzen, giesst und pflegt den Boden. Zusätzlich setzen zehn Mitarbeiter die Pflanzen ein. Insgesamt sind also zwölf Mitarbeiter für die Pflege der Pflanzen zuständig und sorgen dafür, dass es unseren Pflanzen an nichts fehlt. Bei der Ernte helfen uns dann je nach Ertrag 10 bis 15 Personen.

Interviewer: Was sind die USPs von Bergblüten im Vergleich zum Wettbewerb?

Andreas Franzi: Unser Claim lautet: sicher (alles aus einer Hand), wirksam (schonende Verfahren) und effektiv (gutes Team mit fairer Bezahlung). Zusätzlich achten wir auf ein gutes Qualitätsmanagement und prüfen die Rohstoffe und den Boden ausgiebig und regelmäßig. Selbstverständlich verwenden wir zum Düngen ausschließlich natürliche Mittel, die sich nicht negativ auf die Gesundheit auswirken. Außerdem werden unsere fertigen Produkte von einem externen Labor nochmal getestet. Weitere Informationen zu dem Labor sind auf der Internetseite zu finden: https://www.interlabor.ch/index.php/de/. Auf unserer Internetseite unter https://bergblueten.ch/partner/ findest unsere Partner. Außerdem ist das 3-Berg-Verfahren ein besonderer USP im Vergleich zum Wettbewerb, mit dem eine sehr hohe Wirksamkeit der CBD-Produkte erreicht werden kann. Das Verfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wallis erarbeitet. Besonders ist, dass niemand das genaue Rezept nachmachen kann, da niemand genau denselben Rohstoff (die Sorte und Mischung) besitzt, den wir bei BergBlüten verwenden.

Interviewer: Warum liebst du es für BergBlüten anzubauen und zu ernten?

Andreas Franzi: Damit ich den Leuten eine Freude machen kann mit unseren heimischen Pflanzen und die Lebensqualität mithilfe der Natur erhöhen kann! Besonders am Herzen liegt mir dabei die Nachhaltigkeit sowie der lokale Anbau der Pflanzen in der Schweiz, auch wenn das teurer als Outsoucing ist.

Interviewer: Wir danken unserem Produktionsleiter Andreas Franzi für das interessante Interview und hoffen, dass ihr viel über die Produktion von Hanfpflanzen lernen konntet. Falls Fragen offengeblieben sind, freuen wir uns über eure Kontaktaufnahme.

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