Die Hände zittern, die Knie werden weich, der Magen ist flau oder grummelt, der Schweiß läuft dir von der Stirn, dir wird übel oder eine tosende Welle Selbstzweifel bricht über dir zusammen – mit Nervosität vor einem Wettkampf oder einer sportlichen Herausforderung haben so gut wie alle Sportler zu tun. Die einen können damit gut umgehen, andere wiederum haben erhebliche Probleme, die sogar im schlimmsten Fall zu einer enormen Belastung werden. Dabei ist die Stresstoleranz ganz individuell. Dabei stellt sich die Frage, wie viele Nervosität vor einem Wettkampf als „normal“ bezeichnet werden kann, was kannst du konkret dagegen tun, damit du die Angst vor dem Wettkampf reduzierst und wie kann dich CBD Öl dabei unterstützen. Das erfährst du in diesem Artikel.

Was hat es mit der Nervosität vor einem Wettkampf auf sich?

Definiert ist Nervosität als erhöhte Reizbarkeit der Nerven oder als nervöses aufgeregt sein. Dass du vor großen Ereignissen, wie Wettkämpfen, aber auch Prüfungen und Auftritten an Nervosität leidest, ist erst einmal etwas ganz Normales. Mehr als 80 % der Sportler empfinden Nervosität vor einem Wettkampf.

Davon differenziert zu betrachten ist die (dauerhafte) innere Unruhe mit einem psychologischen Hintergrund, wie einer Depression oder körperlichen Erkrankungen. Im Unterschied klingt die normale Nervosität spätestens nach der Leistungserbringung wieder ab.

Dass dich plötzlich die Aufregung vor einem Wettkampf überkommt und du dich in diesem Moment gerne fragst „Warum tue ich mir das eigentlich an?“, hat mit deinem vegetativen Nervensystem zu tun. Als autonomer Teil regelt dieser viele Körperfunktionen ganz automatisch. Du hast keinen willentlichen Einfluss darauf und so gesellt sich auch die Nervosität in diesen Prozess ein. Sprich: Die Nervosität vor einem Wettkampf kommt, ohne dass du es verhindern kannst.

Gut so! Eine gesunde Nervosität sorgt dafür, dass du dein volles Leistungspotenzial abrufen kannst. Die Angst vor einem Wettkampf ist noch ein altes Relikt unserer Vorfahren und tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Der Kampf-Flucht-Reflex sicherte in früheren Zeiten das Überleben. Es versetzte unsere Urahnen durch die Ausschüttung von bestimmten Hormonen in die Lage blitzschnell aufmerksamer, wachsamer, fokussierter zu sein und ein hohes Maß an Energie freizusetzen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eine normale Nervosität, auch wenn es sich in diesem Moment gar nicht so anfühlt, sorgt für einen Leistungsboost, denn sobald es losgeht, bist du plötzlich voll in deinem Element und kannst dein ganzes Potenzial abrufen.

Nach Hanin wird eine gesunde Nervosität vor einem Wettkampf als “individual zone of optimal functioning” definiert. Damit gemeint ist der Zustand zwischen Entspannung und Aktivierung, in der man die beste Leistungserbringung erbringen kann.

Häufige Symptome der Nervosität:

  • beschleunigter Puls- und Herzschlag
  • flache Atmung
  • steigende Muskelspannung
  • erhöhter Blutdruck
  • zitternde Knie oder Hände
  • vermehrtes Schwitzen
  • trockener Mund
  • erweiterte Pupillen
  • flauer Magen

Erst wenn die Nervosität vor einem Wettkampf in Angst umschlägt und mit einem Leistungsabfall einhergeht, wird sie zu einem Problem.

Wenn die Nervosität zur Angst vor einem Wettkampf wird

Eine zu starke Nervosität kann zu regelrechter Angst vor einem Wettkampf führen und dich damit blockieren. Das liegt vor allem daran, dass du deine eigenen Kompetenzen als nicht ausreichend einschätzt, um die nachfolgende Herausforderung zu meistern. Zu deinem hohen Erwartungsdruck gesellt sich die Ungewissheit über den Ausgang. So entsteht negativer Stress und die Angst vor dem Wettkampf überkommt dich, macht sich durch starke, körperliche Symptome bemerkbar:

  • Schlafstörungen
  • Magen- und Darmprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • verstärkter Harndrang
  • Verspannung
  • Gähnen
  • unkontrollierte Zuckungen
  • feuchte Hände oder Füße

Die Wettkampfsituation wird subjektiv als echte Bedrohung wahrgenommen. Eine Wettkampfangst ist die Angst vor unvorhergesehen Faktoren, die uns scheitern lassen könnten.

Die regelrechte Angst vor einem Wettkampf sollte in jedem Fall mit geeigneten Bewältigungskonzepten reduziert werden, denn anders als die Nervosität vor einem Wettkampf entsteht durch die oben genannten Symptome ein Leistungsabfall und kein Leistungsschub, wie bei der „normalen“ Nervosität.

7 Tipps, um die Angst vor einem Wettkampf zu bewältigen

Damit du als Sportler jetzt nicht alles hinschmeißt, weil dir die Angst vor einem Wettkampf schwer zu schaffen macht, gibt es einige wirksame Methoden, die dir helfen können.

Tipp 1: Entspannungstechniken gegen die Nervosität vor Wettkämpfen
Um die erhöhte Aktivität und Nervosität herunter zu regulieren, haben sich verschiedene Entspannungstechniken gut bewährt. Schauen am besten selbst, was gut für dich funktioniert. Als effektiv zeigen sich zum Beispiel die progressive Muskelrelaxation oder das autogene Training.

Tipp 2: Atemtechniken bei Angst vor einem Wettkampf nutzen
Die Konzentration auf deinen Atem ist eine bewährte und schnelle Methode, um wesentlich entspannter und ruhiger zu werden. Finde dazu eine Stelle an deinem Körper, an der du gut deinem Atem beobachten kannst. Atme tief ein, halten die Luft für 2 bis 3 Sekunden an und atme langsam wieder aus.

Tipp 3: Lockere Muskeln gegen die Angst vor dem Wettkampf
Klopfe deine Muskulatur sanft ab. Damit förderst du die Durchblutung, was zu einer erhöhten Sauerstoffzufuhr und einer entspannten Muskulatur führt.

Tipp 4: Weniger Nervosität vor dem Wettkampf durch mentale Stärke
Stärke dich mental. So wirst du die Extrem-Situation eher gelassener einschätzen können und verhinderst so, dass Stress ausgeschüttet wird.

Visualisiere deine Ziele/ die Strecke/ deinen Zieleinlauf, erinnere dich an deine Stärken und vertraue dir selbst. Dazu kannst du auch verschiedene Hilfsmittel, wie Glücksbringer, einsetzen.

Tipp 5: Vor dem Wettkampf Rituale einplanen
Feste Rituale vor einem Wettkampf können helfen Sicherheit in der unvorhersehbaren Situation zu schaffen. Sie schenken ein gewisses Maß an Kontrolle, geben Struktur und wirken beruhigend. Dabei muss das Ritual zu dir passen. Ein gutes Beispiel für ein Ritual ist der Tennisprofi Rafael Nadal.

Vor so gut wie jedem Aufschlag streift es den Sand von der Linie, klopft anschließend den Sand aus seinen Schuhen, zupft sich an Hosen und Schultern, kämmt sich die Haare aus dem Gesicht, berührt seine Nase, gefolgt von einem abschließenden Griff in die Haare.

Tipp 6: Planung vor dem Wettkampf
Lege dir einen Ablaufplan für den Wettkampftag zurecht, um mit der festen Organisation des Tages der Nervosität vor dem Wettkampf entgegenzuwirken. Nutze dazu Check- und Packlisten. Auch hier gibt die Struktur wieder Sicherheit und Kontrolle.

Tipp 7: Nutze das natürliche CBD Öl gegen die Angst vor Wettkämpfen
Seit dem 1. Januar 2018 wurden Cannabidiol von der WADA als verbotene Substanzen von der Doping-Liste gestrichen. Daher können sich Leistungssportler jetzt die möglichen, positiven Wirkungen von CBD Öl auf die Leistung und vor allem auch auf die Nervosität vor dem Wettkampf zunutze machen. Was natürlich weiterhin verboten ist, bleibt das berauschende THC. Große Sicherheit findest du mit unseren CBD Zuya Zero mit 0 % THC.

Wie CBD Öl bei Nervosität vor dem Wettkampf helfen kann

Seit einiger Zeit gewinnt CBD Öl einen immer höheren Stellenwert bei der Unterstützung nervöser Unruhezustände. Dabei soll das natürliche Heilmittel die Ausschüttung der Stresshormone deutlich verringern. Vor allem Adrenalin wird dabei gehemmt. Genau von dieser Eigenschaft kannst du als Sportler bei deiner Nervosität vor dem Wettkampf profitieren.

Dabei ist es ratsam bereits einige Wochen vor dem Wettkampftag mit der Einnahme zu beginnen. CBD unterstützt dabei nicht nur die Nerven, sondern kann die Muskeln entspannen, die Regeneration verbessern, die erhöhten Anspannungen reduzieren und für einen besseren Schlaf sorgen. Dass wiederum wirkt sich positiv auf die gesamte Leistung aus, was auch aus einer Studie¹ hervorgeht.

Vor allem das Zuya Zero mit 0 % THC eignet sich als natürliche Unterstützung bei Angst vor Wettkämpfen besonders gut, was uns zahlreiche Erfahrungsberichte von Hobby- und Leistungssportlern, wie den Gehrig-Schwestern, beweisen.

 

¹ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3654312/