Was solltest du beachten, wenn du einen Tierheimhund adoptieren möchtest? Eine Statistik zeigt, dass rund 2.624 Hunde im Jahr 2018 in Schweizer Tierheimen aufgenommen wurde. Vermittelt werden konnten davon rund 1.448 Tierheimhunde¹. Das ist sicher eine erfreuliche Zahl, dennoch sind die Kapazitäten der meisten Auffangstationen vollkommen ausgelastet. Grund ist in den meisten Fällen eine undurchdachte Anschaffung aufgrund einer fehlenden Informationsgrundlage, die vor dem Kauf gelegt werden sollte.

Schnell täuscht die Vorstellungen über das entspannte Leben mit dem süßen Vierbeiner über wichtige Tatsachen, wie der großen Verantwortung bei der Erziehung, der Ernährung, dem Kosten- und Zeitaufwand sowie eine Beeinträchtigung von Beruf, Freizeit und Urlaub, hinweg. Sicher ist man nicht vor unvorhergesehenen Situationen, wie zum Beispiel einer Krankheit, gefeit, aber wer sich bereits im Vorfeld ausführlich mit beiden Aspekten eines Lebens mit Hund auseinandergesetzt hat und am Ende mit einem freudvollen „Ja“ antworten kann, der wird jeden Tag mit seinem Liebling in vollen Zügen genießen können.

Viele Menschen und vielleicht auch aktuell du, überlegen einen Tierheimhund zu adoptieren. Eine gute Idee, wenn man weiss, worauf es zu achten gilt. Tierheimhunde brauchen oft mehr Verständnis, Liebe und Fürsorge. Wir verraten dir in diesem Artikel daher, worauf es bei der Adoption eines Tierheimhundes ankommt.

Wie finde ich einen passenden Tierheimhund?

In Tierheimen warten Hunde der unterschiedlichsten Rassen, Grössen und Charaktere auf ein neues Zuhause. Einen ersten Überblick über die Vierbeiner gewinnst du heute bereits über die Webseite des Tierheims. Was hier in den meisten Fällen jedoch fehlt: Alle Tierheimhunde haben eine Vorgeschichte, die verschiedener nicht sein könnten. Während der eine vielleicht in einer glücklichen Umgebung aufwuchs, das Herrchen nun aber verstorben ist, hatten andere Tierheimhunde keinen guten Start ins Leben und haben wohlmöglich viel durchmachen müssen. Selbst bei Welpen können schon, je nach Alter, besondere Situationen das Wesen prägen. Wie findet man aber den richtigen Tierheimhund?

Tipp 1: Erkundige dich nach der Geschichte des Tierheimhundes

Unser erster Tipp bei der Adoption von Tierheimhunden lautet: Lass dir die Geschichte zu den Hunden, sofern sie bekannt sind, von den Mitarbeitern des Tierheims erzählen. Frage nach dem heutigen Charakter und den Wesenszügen. Damit entwickelst du ein erstes Gefühl für einen zu dir passenden Tierheimhund.

Tipp 2: Vor dem Besuch im Tierheim

Nachdem du die Webseite besucht hast und in einem ersten Gespräch mehr zu den Tierheimhunden erfahren hast, wirst du sicher ein Gefühl dafür entwickelt haben, welcher Tierheimhund für eine Adoption infrage kommt. Natürlich möchte auch das Tierheim beurteilen können, ob der Tierheimhund zu deinem Lebensumstand passt. Daher musst du jetzt in der Regel ein Antragsformular ausfüllen und genaue Angaben zu deiner Person und deiner aktuellen Wohn- und Lebenssituation machen. Danach wirst du mit dem Tierheim einen Termin für einen ersten Besuch vereinbaren.

Tipp 3: Der Besuch im Tierheim

Beim ersten Termin können sowohl die Mitarbeiter des Tierheims also auch du einen Eindruck voneinander gewinnen und sich ein persönliches Bild darüber machen, ob der ausgesuchte Tierheimhund wirklich passen würde. Es empfiehlt sich aus unserer Erfahrung zunächst einen generellen Überblick zu gewinnen. Natürlich wird sich ein Großteil der Zeit um den bereits ausgewählten Tierheimhund drehen, dennoch solltest du offenbleiben, den in der Realität zeigen sich doch so manches Mal andere Wege. Bleibt es bei der Auswahl, kann ein zweiter, offizieller Kennlerntermin vereinbart werden. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass du in aller Ruhe eine fundierte Entscheidung treffen kannst und dich nicht von deinen reinen Emotionen leiten lässt.

Zudem kann es sein, dass manche Tierheime vor der Adoption eines Tierheimhundes einen Hausbesuch machen möchten, um die zu prüfen, dass die Umgebung wirklich geeignet ist.

Tipp 4: Das Kennenlernen des Tierheimhundes

Das erste Kennenlernen wird zusammen mit einem Mitarbeiter des Tierheims erfolgen. Bleibe dabei möglichst ruhig und gelassen und nähere dich langsam deinem vielleicht bald neuen Weggefährten. Macht euch miteinander vertraut, lass ihn schnuppern, wenn er es zulässt, kannst du ihn streicheln oder ihm einen kleinen Hundekeks geben. Wenn es die Situation erlaubt, wäre es eine gute Idee einen Spaziergang mit dem Tierheimhund zu unternehmen. Achte hier auf das Verhalten des Hundes sowie auf deine Gefühle. Bevor du die Fellnase offiziell adoptierst, kannst du mehrere solcher Kennenlerntermine vereinbaren. So gewöhnt ihr euch beide Schritt für Schritt aneinander, was den gemeinsamen Start in den Alltag deutlich erleichtert.

Wie geht es nach der Adoption eines Tierheimhundes weiter?

Wenn der große Tag dann endlich gekommen ist, seid ihr mit unseren Tipps hoffentlich bereits ein Herz und eine Seele. Im Vorfeld solltest du deine Wohnung „hundegerecht“ ausgestattet haben. Näpfe und Futter, ein Liegeplatz, Spielzeug, Leine, Halsband, Kotbeutel usw. sind im Idealfall bereits vorbereitet. Achte darauf, dass Kabel sowie giftige Pflanzen und Reinigungsmittel nicht zugänglich sind.

Nach dem Ankommen gib deinem neuen Mitbewohner Zeit in Ruhe alles selbst zu erkunden. Sollte es Räume oder andere Plätze geben, die von Beginn an für den Tierheimhund tabu sein sollen, lege von Beginn an sanft, aber bestimmt die Regeln fest. In den nächsten Tagen und Wochen braucht jeder Hund, ganz gleich ob Tierheimhund oder Welpen, eine ausreichende Eingewöhnungszeit um dich und eventuell andere Familienmitglieder oder gar weitere Haustiere, die neue Umgebung, einen neuen Tagesablauf und viele neuen Umweltreize kennenzulernen.

Vor allem ängstliche oder gestresste Tierheimhunde kann das vor Herausforderungen stellen. Viele Kunden berichteten uns von glücklichen Adoptionen aus dem Tierheim, die mithilfe von CBD Öl von Hanfpfoten schnell in ihrem neuen Zuhause zur Ruhe kamen, ohne dass die ungewohnte Umgebung noch mehr Stress auslöste. Die speziell auf die Vierbeiner abgestimmten Konzentrationen wurden zusammen mit renommierten Tierärzten entwickelt und sind ideal auf die Bedürfnisse der Vierbeiner abgestimmt.

Nicht nur nach der Adoption von Tierheimhunden kommen unsere CBD Produkte zum Einsatz, die TARO Germany e. V. zeigt: „Wir verwenden bei der TARO Germany e. V. im Rahmen des Tierschutzes und der Tierpflege regelmäßig Hanfpfoten Produkte und sind sehr zufrieden und haben sehr gute Erfahrungen gemacht.“
Gerne beraten wir dich rund um die Auswahl und Gabe von CBD Öl bei deinem Tierheimhund. Nimm jederzeit gerne Kontakt zu uns auf.

¹https://de.statista.com/statistik/daten/studie/458979/umfrage/anzahl-der-in-tierheimen-aufgenommenen-hunde-in-der-schweiz/