Wie CBD gegen Epilepsie helfen kann. Diese Überschrift verrät schon mehr, als wir einleitend erklären könnten. Die medizinische Forschung beschäftigt sich zunehmend mit den vielen verschiedenen Phytocannabinoiden der Hanfpflanze. Darunter fällt auch Cannabidiol (CBD), ein hochwirksames Extrakt gewonnen aus den Blüten der Cannabis-Pflanze. Diesen Phytocannabinoiden wird eine Vielzahl an heilenden Wirkungen nachgesagt. Einerseits berichten das Menschen, die persönliche Erfahrungen gesammelt haben, andererseits aber auch die Wissenschaft. Wir haben uns zuletzt schon einmal angesehen, wie CBD gegen Epilepsie wirken kann. Und wir sind dabei auf den Fakt gestoßen, dass die Forschung rund um den gezielten Einsatz von CBD gegen Epilepsie noch in den Kinderschuhen steckt.

Nichtsdestotrotz setzen wir uns stark für Aufklärung ein. CBD ist nicht psychoaktiv, macht also nicht “high”. Weder den Menschen, noch dein Tier. CBD ist bei sachgemäßer Anwendung darüber hinaus nicht schädigend für den Organismus. Das behaupten nicht wir Hanfpfoten, sondern die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Trotz allem sind wir der Auffassung, dass du wissen solltest, was du deinem Tier verabreichst. Und gegen was CBD überhaupt helfen kann. Diese Aufklärung kann nur erfolgen, indem wir neben Erfahrungen echter Kunden auch die Erkenntnisse der Forschung beleuchten. Und das wollen wir jetzt fortführen!

Wichtiger Hinweis: nachfolgende Zusammenfassungen beruhen auf echten wissenschaftlichen Publikationen. Wir nennen zum Beleg dafür jeweils den Originaltitel und verlinken zum entsprechenden Text. Die Texte liegen in Englisch vor und werden von uns selektiert. Zudem übersetzen wir entsprechende Abschnitte dieser Texte frei und stellenweise vereinfacht. Dies dient der Lesbarkeit, der Verständlichkeit, als auch dabei den Rahmen unserer üblichen Blogbeiträge nicht zu sprengen.

Cannabidiol und seine therapeutische Rolle bei Epilepsie

In “Cannabidiol: pharmacology and potential therapeutic role in epilepsy and other neuropsychiatric disorders” (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24854329/, 11/06/2019) beleuchten die Autoren die potenzielle, therapeutische Rolle von CBD bei Epilepsie. Wir wissen bereits aus Teil 1, dass CBD offenbar die Häufigkeit von epileptisch-bedingten Krampfanfällen verringert. Wir wissen auch, dass CBD beruhigend, angstlindernd, entzündungshemmend und neuroprotektiv wirkt. Die Autoren wiederholen dies und führen zudem an, dass die Hintergründe der nachweisbaren Wirkung von Cannabidiol auf Epilepsie, deren Auswirkungen und deren Verlauf unbekannt sind. Durch einen Vergleich mehrerer Forschungsergebnisse zu diesem Thema mutmaßen die Autoren einen Zusammenhang von CBD und den folgenden Rezeptoren bei Epilepsie:

  • GPR55 und entsprechende Botenstoffe
  • TRPV1
  • 5-HT1a
  • α3 und α1 Glycinrezeptoren

Es ist anzunehmen, dass CBD auf weitaus mehr Rezeptoren einwirkt, als nur die genannten. Interessant ist allerdings, dass das Endocannabinoidsystem sich in seinen Auswirkungen offenbar weiter erstreckt, als nur auf die CB1 und CB2 Rezeptoren und deren jeweiligen Funktionen. Die Autoren führen weiterhin an, dass sowohl Cannabidiol (CBD), als auch Δ(9)-Tetrahydrocannabinol (Δ(9)-THC) krampflindernd wirken. Als Schlussfolgerung heißt es von den Forschern, dass weitere Untersuchungen der Wirkungen von CBD auf Epilepsie, aber auch andere neurologische Erkrankungen gerechtfertigt seien. Das Potenzial als therapeutisches Mittel ist gegeben, jedoch fehlen Langzeitstudien.

Cannabidiol: natürliches Extrakt mit großer, neurologischer Wirkung

In einem anderen Forschungsreport (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7028792/, 11/06/2019) können wir weitere, aufklärende Fakten zu Cannabidiol finden. Die Autoren untersuchten klinische Studien mit gesunden, unter Schlaflosigkeit leidenden und unter Epilepsie leidenden Testpersonen. Hierbei wurde bis 1972 in die Forschungsgeschichte zurückgeblickt. Die verabreichten Mengen an CBD während dieser Tests reichten von 10 mg bis 600 mg (Einzelabgaben), aber auch von 10 mg über 20 Tage bis 3 mg pro Kilogramm Körpergewicht für 30 Tage. Die Autoren heben hervor, dass keine dieser Studien einen Hinweis darauf gegeben habe, dass CBD irgendwelche psychischen oder physischen Nebenwirkungen ausgelöst hätte. Lediglich von Schläfrigkeit war stellenweise die Rede. Viel interessanter noch ist der Fakt, dass eine Dosis von 40, 80 und 160 mg Cannabidiol bei Schlaflosigkeitspatienten eine signifikante Besserung herbeiführten (verglichen zu Patienten, welche ein Placebo oder 5 mg Nitrazepam bekamen). 15 Patienten die unter sekundärer, generalisierter Epilepsie leiden und gegen herkömmliche Medikamente immun waren, konnten durch CBD eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes, als auch ihrer epileptischen Symptome feststellen. Es wurden hierbei 200 bis 300 mg pro Tag verabreicht. Bei der entsprechenden Vergleichsgruppe (Placebo) konnte nur bei einem Patienten eine Besserung festgestellt werden.

Fazit zu CBD gegen Epilepsie

Es geht nicht nur um den Fakt, dass CBD wirksam gegen Epilepsie eingesetzt wurde, wird und werden kann. Vielmehr geht es darum, dass CBD für dein Tier großes zu leisten imstande ist! Denn ganz gleich ob nun Studien am Menschen oder am Tier durchgeführt werden, das Endocannabinoidsystem existiert in jedem Säugetier. Und falls dein Hund, deine Katze, dein Pferd, dein sonstiger Vierbeiner an Epilepsie leiden sollte, dann bespreche den Einsatz von CBD doch einfach mit deinem Tierarzt. Denn am Ende ist ziemlich klar, dass Cannabidiol für dein von Epilepsie betroffenes Tier lediglich ein positiver Zugewinn sein kann, laut Wissenschaft.