Immer wieder treten dieselben Fragen und Unsicherheiten auf betreffend CBD auf. Auf unserer Seite gibt es schon einige Informationen zum Thema, z.B in den Rubriken Infos über CBD oder CBD Hanf. Hier beantworten wir nochmals elf häufig gestellte Fragen zum Thema CBD Hanf.

 

1. Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. CBD ist ein chemischer Wirkstoff, der in Hanfpflanzen (Cannabis) vorkommt. Ein weiterer Bestandteil von Cannabis ist THC (Tetrahydrocannabinol). CBD und THC unterscheiden sich weder im Aussehen noch im Geruch. Was sich jedoch unterscheidet, ist die Wirkung auf das Nervensystem: Während CBD beruhigt, ist THC ein Rauschmittel. In der Schweiz ist Cannabis mit einem THC-Gehalt von unter 1% legal und wird als sogenannter CBD Hanf gehandelt.

 

2. Werde ich von CBD high?

Nein. Reines CBD gilt als nicht-psychoaktives Cannabinoid. Es beeinflusst also weder die Wahrnehmung noch die Auffassungsgabe. Es soll eine entspannende Wirkung haben. CBD verursacht keinen Rauschzustand, im Gegenteil: Es hilft sogar, die Rauschwirkung von THC zu dämpfen.

 

 

3. Warum soll ich CBD verwenden?

CBD kann beruhigen und entspannen. Seine medizinische Wirkung ist derzeit nicht vollends gesichert. Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass es bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt werden kann. Es werden angstlösende, antipsychotische, schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte vermutet. Ferner werden CBD Therapien bei Epilepsie, Schlafstörungen, Psychosen, Stress, Depressionen und sogar Krebs erforscht. Ein weiteres mögliches Feld bietet die Anwendung von CBD zur Behandlung von Drogenabhängigkeit. Es wird angenommen, dass CBD bei der Behandlung von verschiedenen Abhängigkeiten.

 

 

4. Ist CBD eine Medizin?

Aus gesetzlichen Gründen dürfen in der Schweiz keine spezifischen Heilversprechen für CBD Produkte abgeben werden. CBD Blüten werden im freien Handel als Tabakersatz- oder Rohstoff verkauft. Als Tabakersatz werden die CBD Blüten gleich besteuert wie Zigaretten (25% Tabaksteuer plus Mehrwertsteuer). Die Verpackung ist mit einem Warnhinweis versehen, welcher die Verantwortung dem Konsumenten überlässt.

 

5. Erhalte ich CBD auf Rezept?

Ärzte dürfen CBD nur unter strengen Auflagen als Medikament (z.B. für Epileptiker) verschreiben. Allerdings gibt es in der ganzen Schweiz bisher nur eine Apotheke, die Cannabis effektiv als Arzneimittel verkaufen darf. Die Medikamente sind jedoch sehr teuer und werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen.

 

6. Kann CBD Hanf gesundheitsschädigend sein?

Reines CBD hat gemäss Fachleuten weder psychische noch physische Folgen. CBD Blüten werden oft in Kombination mit Tabak geraucht. Dieser kann wie alle Tabakwaren eine Nikotinsucht oder auch Lungen- und Herz-Kreislauferkrankungen auslösen. Als Alternative bietet sich hier die das Verdampfen der Blüten mit Hilfe eines Vaporizers an oder die Einnahme von CBD Tropfen.

 

7. Was passiert bei einer Polizeikontrolle?

Das ‘Problem’ der CBD Blüten: Sie sehen genau so aus wie auch der Drogenhanf. Die Polizei hat Schnelltests entwickelt, mittels welchen der THC Gehalt in den Blüten gemessen werden kann. Liegt dieser unter den erlaubten 1%, erhältst du die Blüten zurück. Liegt der Gehalt darüber, wird eine Ordnungsbusse von 100 CHF fällig. Dies jedoch – je nach Kanton – erst ab einer mitgeführten Menge von 10 Gramm. Die Tropfen sind etwas unproblematischer: Ihr THC Wert ist durch die verschiedenen Verarbeitungsprozesse und das Vermischen mit dem Trägeröl verschwindend klein. Es ist fraglich, ob er bei einer Messung überhaupt angezeigt wird.

 

8. Darf ich nach dem Konsum von CBD Autofahren?

Auch legaler CBD Hanf enthält Spuren von THC. Der (hohe) Konsum kann dazu führen, dass der messtechnisch Blut-Grenzwert für THC im Strassenverkehr (1,5 Mikrogramm THC pro Liter Blut) überschritten wird. Wird dieser Wert überschritten, darfst du kein Fahrzeug mehr lenken. Es drohen Führerscheinentzug und auch Geld- und Freiheitsstrafen.

 

9. Darf ich meine CBD Produkte mit ins Ausland nehmen?

In den meisten europäischen Nachbarländern gelten THC-Grenzwerte von 0.2 – 0,3 % – also deutlich tiefere Werte als in der Schweiz. Das kann beim Grenzübertritt zu einer bösen Überraschung führen. Am besten immer schlau machen, wie die Gesetzgebung im jeweiligen Land aussieht oder die CBD Produkte zur Sicherheit zu Hause lassen.

 

10. Wer produziert CBD?

Seitdem das Bundesamt für Gesundheit 2016 den Verkauf von CBD Produkten erlaubt hat, ist die Zahl der Hanf-Produzenten in der Schweiz angestiegen. Die Indoor-Blüten wachsen im Gewächshaus, die Outdoor-Blüten werden auf dem Feld herangezogen. Für viele Landwirte bietet die Zusammenarbeit mit Hanf-Produzenten heute eine echte Alternative zum Anbau von Weizen oder Zuckerrüben. Zu den Produzenten gehören z.B. kleine bis mittelgrosse Firmen, Startups, Pharmafirmen usw. Die Interessen dahinter sind meist ökonomischer und / oder wissenschaftlicher Art.

 

11. Wer verkauft CBD Produkte?

CBD Produkte sind mittlerweile an vielen Orten erhältlich: CBD Blüten gibt es z.B. in Kiosken, Tankstellen oder Hanfläden zu kaufen. Auch einige Grossverteiler (Coop, Spar und Denner) verkaufen sie. CBD Öl findest du ebenfalls in Hanfläden, manchmal auch in Dogerien oder Gesundheitspraxen. Am besten erkundigst du dich zuvor,  ob der jeweilige Laden etwas passendes im Sortiment hat. Das gesamte Angebot an CBD Produkten gibt es natürlich auch in diversen Onlineshops.

 

 

Falls du nun noch Fragen haben solltest, die dich brennend interessieren, darfst du dich sehr gerne bei uns melden. Kontaktiere uns ohne zu zögern über diese Mailadresse. Wir helfen gerne weiter.