Auch Hunde können krank werden. Geht es unserem vierbeinigen Liebling schlecht, merken wir das in der Regel besonders schnell. Zeigen sich plötzlich Appetitlosigkeit, eine laufende Nase, Atembeschwerden, starker und bellender Husten mit Würgereizen oder gar Schleimauswurf, kann Zwingerhusten die Ursache sein. Dabei handelt es sich um eine Infektionserkrankung, die auch als Hundegrippe bekannt und besonders ansteckend ist. Schuld sind verschiedene Erreger, die sich unter Hunden schnell verbreiten können. Daher muss die infektiöse Tracheobronchitis schnell behandelt oder im besten Fall vorgebeugt werden. In diesem Beitrag informieren wir dich umfassend über den Zwingerhusten bei Hunden und welche natürlichen Möglichkeiten du bei der Behandlung hast.

Was ist Zwingerhusten bei Hunden?

Der Zwingerhusten ist eine durch Viren und Bakterien ausgelöste Erkrankung der oberen Atemwege. Haupterreger sind Parainfluenza Viren und Bordetella Bakterien. Die Ansteckung des Zwingerhustens erfolgt von Hund zu Hund über Tröpfcheninfektion. Bei einem normalen Verlauf ist der Zwingerhusten innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder ausgeheilt. Es besteht jedoch das Risiko einer Sekundärinfektion, die im schweren Verlauf in einer Lungenentzündung mündet. Der medizinische Fachbegriff für den Zwingerhusten ist die infektiöse Tracheobronchitis. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Erkrankung auch als Hundegrippe bezeichnet. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr müssen infizierte Fellnasen bis zur Genesung auf das Toben, Begrüßen und Zusammentreffen mit Artgenossen verzichten. Zwingerhusten kann Hunde aller Altersstufen erwischen und das auch mehrmals im Jahr.

Welche Symptome zeigen sich beim Zwingerhusten?

Hat sich ein Hund mit Zwingerhusten bei einem anderen Hund infiziert, kann es zwischen 2 und 30 Tage dauern bis sich erste Symptome bemerkbar machen. Eines der Hauptsymptome der viralen Erkrankung ist ein trockener, akuter und wiederkehrender Husten, der hauptsächlich bei Anstrengung oder Aufregung auftritt. Er klingt bellend und ist oft von einem Würgereflex begleitet. Liegt dem Zwingerhusten eine bakterielle Infektion zu Grunde, ist der Husten eher feucht, es kommen häufiges Niesen und Augenausfluss hinzu. Jedoch ist Zwingerhusten häufiger durch Viren ausgelöst.
Weitere Symptome:

 

  • leichtes Fieber
  • Schleimauswurf
  • Atembeschwerden
  • verstopfte oder laufende Nase
  • Appetitverlust
  • Trägheit und Schlappheit
  • Augen und/oder Nase reiben
  • Bindehautentzündung

Wie wird Zwingerhusten beim Hund übertragen?

Zwingerhusten ist, wie bereits erwähnt, eine von Erregern hervorgerufene Erkrankung, die sich unter den Artgenossen via Tröpfcheninfektion verbreiten. Aber auch von Katzen können bestimmte Erreger übertragen werden. Vor allem wenn Hunde auf engstem Raum zusammenkommen oder zusammenleben, ist die Verbreitung oft schnell. Ein intaktes Immunsystem spielt eine wesentliche Rolle bei Zwingerhusten.

Wie erfolgt die Diagnose und Behandlung von Zwingerhusten?

Sobald du den Verdacht hast, dass dein Hund Zwingerhusten hat, suche bitte umgehend deinen Tierarzt auf. Dieser wird deine Fellnase zunächst gründlich untersuchen. Dabei gilt hier die Orientierung an den typischen Symptomen und den Haltungsbedingungen.

Der Tierarzt wird sich mit einem Stethoskop die Lunge anhören und macht, wenn nötig, einen Abstrich im Rachen, um Bakterien oder Viren anhand eines Labortests nachzuweisen. Eine latente Infektion kann auch über eine Blutentnahme identifiziert werden. Besteht der Verdacht auf eine Lungenentzündung, wird zudem ein Röntgenbild von Lunge und Herz gemacht.

Je nach Diagnose können Antibiotika zum Einsatz kommen. Das ist in der Regel bei bakteriellen Sekundärinfektionen notwendig. Darüber hinaus ist es wichtig, dass dein Hund zwei bis drei Wochen Ruhe bekommt und keinen Kontakt zu Artgenossen, aber auch anderen Tieren haben darf.

Zwingerhusten natürlich behandeln und vorbeugen

Genau wie bei uns braucht deine Fellnase beim Zwingerhusten Ruhe, damit sich der Körper wieder erholen kann. Darüber hinaus kannst du einige natürliche Maßnahmen ergreifen, um die Genesung zu unterstützen, aber auch vorbeugend etwas zu tun.

Wärme

Vor allem in den ersten Tagen solltest du deinem Hund bei Zwingerhusten vor Nässe, Feuchtigkeit und Kälte schützen. Trockne ihn am besten nach jedem Spaziergang gut ab und sorgen für einen warmen Liegeplatz. Vermeide jedoch trockene Heizungsluft in deinen Räumen, da so die Atemwege zusätzlich gereizt werden.

Spaziergänge

Gehe wie gewohnt regelmäßig mit deinem Hund an die frische Luft, denn das bringt Kreislauf und Lymphsystem in Schwung, aber plane kürzere Runden ein. Reduziere das Tempo und vermeide übermäßigen Stress durch laute und überfüllte Straßen. Auch solltest du das Zusammentreffen mit Artgenossen so gut es geht vermeiden. Spielzeiten sollten zunächst auf die Zeit nach dem Zwingerhusten gelegt werden.

Trinken, Trinken, Trinken

Achte darauf, dass dein Vierbeiner während des Zwingerhustens, aber auch allgemein in den Wintermonaten, mehr trinkt. Durch die trockene Heizungsluft trocknen die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum schneller aus, was die Ausbreitung von Viren und Bakterien begünstigt.

Hundehustensaft aus natürlichen Heilkräutern

Du kannst einen Kräuterhustentee ganz einfach für deinen Liebling selbst herstellen und damit die Symptome etwas lindern. Geeignete Heilkräuter für einen Hustensaft sind Salbei, Thymian, Süßholzwurzel und Spitzwegerich. Übergieße die getrockneten Kräuter mit heißem Wasser, lasse den Sud ziehen, kippe ihn anschließend durch ein Sieb und verfeinere ihn mit Honig.

CBD zur Unterstützung des Immunsystems

CBD kann ebenso vorbeugend zum Einsatz kommen, denn auch dein Hund besitzt das sogenannte Endocannabinoid-System. An die hier befindlichen CB 1- und CB 2-Rezeptoren dockt sich CBD an und kann damit positiven Einfluss auf das Nervensystem und die Körperfunktionen nehmen. Ebenso steht CBD in Verdacht das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken, was bei Zwingerhusten eine bedeutende Rolle spielt. Auch wenn bisher nur einzeln fundierte, wissenschaftliche Studien Ergebnisse liefern, ist die Zahl der positiven Erfahrungen der Anwender von unseren Hanfpfoten CBD Ölen immens, wie von Nicole Bühler und ihrem Hund Otis:

Wir nutzen nun schon seit über zwei Wochen eure Hanftropfen und sind total happy. […] das CBD Öl hilft ihm sein Immunsystem „aufzupäppeln“. Wir sind echt happy und auch über Bioresonanz hat es klar ergeben, dass ihm das CBD für Tiere hilft.

Unsere CBD Öl wurden darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit Tierärzten entwickelt und überzeugen mit höchster Produktreinheit und sind perfekt abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse von Hunden und anderen Tieren. Hast du einen echten Feinschmecker zu Hause, empfehlen wir dir unser Hanfpfoten Dogs CARLO’S CHOICE, das neben CBD auch mit Dorschlebertran mit einem Gehalt von 5 % veredelt wird, was es bekömmlicher und appetitlicher für deine Fellnase macht.

Bei Fragen stehen wir dir jederzeit beratend zur Seite. Bei einem akuten Zwingerhusten sprich bitte alle Behandlungsschritte mit deinem Tierarzt ab.