BergBlüten AG erhält Ausnahmebewilligung vom BAG für Sortenselektion von THC-haltigem Cannabis.

Seit 1951 ist Cannabis in der Schweiz als verbotenes Betäubungsmittel eingestuft und darf grundsätzlich weder angebaut noch hergestellt oder verkauft werden. 2017 hat die Schweiz einen Schritt in Richtung Legalisierung getan, indem Cannabis mit weniger als 1% THC nicht mehr unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Trotz des Verbotes von Cannabis mit mehr als 1% THC, zählt Cannabis zu den meistkonsumierten Rauschmitteln in der Schweiz.

Mehr als 200’000 Personen konsumieren die grüne Heilpflanze mit mehr als 1% THC regelmässig zu Genusszwecken und Selbstmedikation. Da Anbau, Herstellung und Verkauf von Cannabis verboten sind, floriert ein riesiger Schwarzmarkt, was ein Problem für die Gesellschaft darstellt. Unter anderem gibt es keine Kontrolle über die Produktequalität und den THC-Gehalt des hiesig konsumierten Cannabis.

Die Schweiz leitet nun als erstes Land in Europa einen weiteren Schritt in Richtung Cannabis-Legalisierung mit einem Pilotprojekt über kontrollierte Abgaben ein. Als Firma mit Erfahrung mit CBD Cannabis will die BergBlüten AG diesen neuen Weg einer regulierten Abgabe von Cannabis mitbeschreiten und zum Erfolg verhelfen.

Interessant dabei ist, dass die BergBlüten AG die Erfahrung aus ihren zwei Standorten in Bergkantonen einbringen will. So ist vielleicht weniger bekannt, dass der Schwarzmarkt in den Bergkantonen anders funktioniert als in „Stadtkantonen“. In Bergkantonen kennt man seine „Dealer“ und deren Qualität; es gibt viele kleine bis mittlere „private“ Produzenten, die Cannabis anbauen und vertreiben. In den Städten wird dieser Bereich oft aus dem Ausland oder von „Profis“ abgedeckt.

Die BergBlüten AG will deshalb Ende einen Vorschlag für ein Abgabemodell einreichen, das speziell auf die Bergkantone zugeschnitten ist. Dazu arbeitet sie mit der Walliser Fachhochschule HES-SO in Siders in einem Pilotprojekt zusammen. Die HES-SO ist mit Patrick Kuonen, Professor am Institut für Unternehmertum und Management, der wissenschaftliche Partner und wird an einer Studie zum Thema „Auswirkungen einer legalen THC-Abgabe auf einen Bergkanton“ arbeiten, deren Resultate im Nachhinein wissenschaftlich publiziert werden. So können wichtige soziale, wirtschaftliche und regulatorische Erkenntnisse über das Konsumverhalten sowie die Auswirkungen einer Regulierung des Cannabismarktes im Vergleich zum aktuell existierenden Schwarzmarkt gewonnen werden.

Das BergBlüten Team freut sich über die Annahme des Antrages für die Sonderbewilligung. Besonders angetan über diesen ersten Meilenstein ist Andreas Franzi, der Produktionsleiter des Unternehmens. Er greift auf seinen Erfahrungsschatz mit dem Anbau von Cannabissorten mit <1% THC zurück und wird nun Sorten mit höherem THC Gehalt auf ihre Eignung für den Medizin– und Freizeitmarkt selektionieren. Im Oktober wird die BergBlüten AG zusammen mit der HE-SO dann die Anträge für Anbau und Abgabe einreichen. Auch für das Bundesamt für Gesundheit sind die Pilotprojekte von Interesse, da sie eine Chance bieten, den Cannabismarkt besser zu verstehen und potenzielle Regulierungskonzepte zu testen.

Mit der Bewilligung für Anbau und Ausgabe wird der zweite Meilenstein erreicht sein. Die THC-haltigen Pflanzen werden dann in einem gesicherten Rahmen und unter strenger Beobachtung angebaut und nach Verarbeitung an zugelassene Probanden, die bereits nachweislich Cannabis konsumieren und über 18 Jahre alt sind, abgegeben.

Die BergBlüten AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein sicheres und wirksames CBD Öl herzustellen, damit Zwei- und Vierbeiner in den Genuss der Heilwirkung dieser Pflanze

kommen können. Das Team hinter CEO Beat Ruppen ist divers und besteht aus 12 Frauen und Männern, die qualitative CBD Öle aus CBD Cannabis Pflanzen herstellen und unter 3 Marken vertreiben. Dabei kann die Qualität garantiert werden, da das Team vom Steckling bis zum fertigen Produkt (also vom Pflänzchen bis zum Tropfen) die ganze Kette beherrscht und jeden Schritt selber ausführt. Unter der Marke Hanfpfoten im Bereich CBD für Tiere ist die BergBlüten AG mittlerweile Marktführer in der Schweiz. ZUYA richtet sich an Sportler und Aktive und BergBlüten Ursprung ist für den gesundheitsorientierten Verbraucher.

Um weiter wachsen zu können, wird BergBlüten nach zwei erfolgreichen kleinen Runden die erste grosse Finanzierungsrunde in Angriff nehmen. Neben der Finanzierung des Einstiegs in den regulierten THC Markt soll der Pilot für eine innovative Anbau Methode umgesetzt werden. Dies wird es erlauben, effizient und umweltverträglich mit erneuerbaren Energien und modernen Technologie Cannabis anzubauen.

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter info@bergblueten.ch. Weitere Infos zum Unternehmen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.bergblueten.ch.